Eine sehr häufige Erkrankung des Verdauungstraktsist das ReizdamSyndrom (RDS). Viele Menschen, die an einem Reizdarm-Syndrom leiden, verspüren die unangenehmen und oft krampfartigen Beschwerden nur manchmal oder in bestimmten Situationen (etwa bei oder nach Stress auf der Arbeit oder allgemeinem Ärger). Nur wenige Menschen mit Reizdarm-Syndrom haben allerdings permanent Symptome. Laut Angaben ist mehr als 10% der Deutschen von RDS betroffen. Viele Betroffene fühlen sich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.

Ursachen
Die Ursachen von RDS sind bis heite leider unbekannt. Daher bekämpft man mit Medikamenten nur die einzelnen Beschwerden. Eine Therapie um RDS zu heilen gibt es darum nicht.
Viele Betroffene scheuen aus Angst hraus den Gang zum Arzt, aber aus heutiger medizinischer Sicht stellt das Reizdarmsyndrom keine besorgniserregende Erkrankung dar obwohl die Symptomeäußerst belastend für den Patienten sind. Bei den auftretenden Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung lohnt es sich also einen Arzt aufzusuchen.

Behandlung
Oft kann die Behandlung auf eine Diätberatung beschränkt werden. Bei RDS wo eine Verstopfung im Vordergund steht, können Abführmittel eingenommen werden, bei Durchfall geprägtem  Reizdarmsyndrom dagegen Abfuhr hemmende Wirkstoffe.

Bewährt haben sich wasserlösliche Ballaststoffe wie z. B. Flohsamenschalen herausgestellt. Ebenso pflanzliche Wirkstoffe wie Pfefferminzöl oder hochkonzentrierter Extrakt aus Melissenblättern haben sich bei Reizdarm bewährt. Die darin enthaltenen ätherischen Öle wirken beruhigend auf den Darm.

Fazit
Obwohl es keine allgemeine Therapie gegen RDS gibt, ist diese Krankheit weder mit ernsthaften Darmerkrankungen verbunden noch mit einer verminderten Lebenserwartung. Leider ist aber die Lebensqualität des Patienten stark eingeschränkt. Ständige Schmerzen und unangenehmer Stuhgang können einem Menschen auf Dauer sehr zusetzen.

Verstopfung wird auch Darmträgheit sowie im Lateinischen Obstipation genannt. Dieses wird jedoch nicht als Krankheit, sondern als Symptom bezeichnet. Dabei variiert die Häufigkeit in Bezug auf den Stuhlgang enorm – das kann von dreimal täglich bis zu nur dreimal wöchentlich der Fall sein.

Was die Ursachen von Verstopfung betrifft, so können diese sehr verschieden sein. Am Häufigsten ist eine ungesunde Lebensweise anhand einer ballaststoffarmen Ernährung der Grund, welcher mit einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr sowie einer Unterdrückung des Stuhlganges aus den verschiedensten Gründen einhergeht. Aber es gibt auch viele andere Ursachen, welche unweigerlich zu diversen Symptomen führen können: Wenig Bewegung und somit ein Mangel an körperlicher Aktivität dürfen Sie hier nicht außer Acht lassen, ebenso wie das so genannte Reizdarmsyndrom, bei dem Verstopfung sowie Durchfall jeweils im Wechsel stattfinden. Die Einnahme bestimmter Medikamente kann den Stuhlgang ebenso negativ beeinflussen, wie zum Beispiel Antidepressiva und Psychopharmaka, Mittel gegen Parkinson sowie bestimmte Blutdruck-Medikamente. Auch ein Überschuss an Kalzium kann eine Ursache sein sowie bestimmte Krankheiten, welche als Begleiterscheinung eine Veränderung des Stuhlgangs zur Folge haben können; hierunter zählen zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes, Parkinson oder auch die Multiple Sklerose.

Die entsprechende Therapie einer Darmträgheit hängt in erster Linie von der Ursache ab. Aus diesem Grunde sollten Sie immer zuerst Ihren behandelnden Arzt aufsuchen, bevor Sie eigens die Initiative ergreifen! Schließlich muss zwingend abgeklärt werden, ob nicht vielleicht eine ernst zu nehmende Erkrankung hinter den Symptomen steckt. Um einer Darmträgheit aber selbst vorzubeugen, helfen nicht selten schon ein paar hilfreiche Tipps, welche Sie jedoch konsequent und regelmäßig ausführen bzw. beachten sollten: Nehmen Sie immer genügend Flüssigkeit zu sich und ernähren Sie sich ballaststoffreich. Bewegen Sie sich regelmäßig und trinken Sie ein Glas Wasser auf nüchternen Magen, um den Stuhlgang auszulösen. Zusätzlich kann eine morgendliche Bauchmassage vor dem Aufstehen helfen, um der lästigen Darmträgheit endlich ein Ende zu setzen!

Im Leben ist es nun mal so. Alles was oben rein kommt, muss auch irgendwann mal wieder raus. Ein geregelter Stuhlgang gehört nun mal zum täglichen Wohlbefinden. Aber was heißt geregelt? Und ab wann spricht man von Verstopfung, oder auch Obstipation?

Die Verdauung

Man sollte wissen, nachdem die Nahrung aufgenommen wurde, muss Sie einen sehr langen Weg durch unseren Körper hinter sich bringen. Ihr werden die einzelnen Bestandteile entzogen, bis die unverdaulichen Reste wieder ausgeschieden werden.
Dabei muss der Speisebrei eine wirklich lange Strecke absolvieren. Bis zur vollständigen Ausscheidung  der eingenommen Nahrung kann es schon 60 bis 120 Stunden dauern.
Dadurch, dass es zwischen zweieinhalb bis fünf Tagen dauern kann bis die unverdaulichen Reste des Speisebreis ausgeschieden werden, kann es zu zeitlich starken Schwankungen bis zum Nächsten Stuhlgang führen.

Verstopfung

Wir wissen nun, dass es bis zum nächsten Toiletten gang schon mal bis zu fünf Tagen dauern kann. Das ist nichts ungewöhnliches und normal. Darum sollte man auch nicht gleich zum Abführmittel greifen um die Verdauung anzukurbeln.
In der Regel spricht man aber von Verstopfung, wenn die Regelmäßigkeit der einzelnen Intervalle zwischen den Stuhlgängen größer als drei Tage sind. Was aber verschiedene Faktoren auslösen können, wie Ernährungsumstellung, Stress usw. Dazu aber mehr in einem anderen Artikel.

Ihre Meinung

Gerne würde ich Ihre Meinung zu diesen Thema erfahren. Scheuen Sie sich nicht den Kommentarbereich dafür zu nutzen.

Ein Thema was uns alle betrifft, dem oft viel zu wenig Bedeutung beigemessen wird, ist unsere Verdauung und der damit verbundene Stuhlgang. Letztendlich trägt eine gesunde Verdauung doch erheblich zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

Genau hier soll der Ratgeber ansetzen, und allgemeine Tipps rund ums tägliche “Geschäft”  hier zu präsentieren. Mit Artikeln ohne Fachchinesisch die jeder versteht. Auch soll der Humor nicht zu kurz kommen, denn letztendlich ist es ja keine todernste Sache .

In den nächsten Tagen werde ich nach und nach den Ratgeber mit Artikel zum Thema Stuhlgang und Verdauung bestücken. Sie alle sind herzlichst dazu eingeladen mit Ihren Kommentaren sich zu beteiligen.

Also bis dann, und viel Spaß bei Ratgeber-Stuhlgang.de